MatheZeit für Lehrkräfte

Praxis

MatheZeit im Unterricht einsetzen: Start in drei Schritten, Preise, Diagnostik und Auswertungen für die eigene Klasse.

MatheZeit ist eine Lernplattform für den Mathematikunterricht der Grundschule, für die Klassen 1 bis 4. Die Kinder arbeiten an Aufgaben, die zu ihrem Lernstand passen. Im Dashboard sehen Sie, wo Ihre Klasse steht und welche Fehlermuster sich häufen.

Was drin ist

  • Mehr als einhundert MatheZeiten. Aufgabenformate zu den Leitideen der Bildungsstandards, jeweils für Klasse 3 und Klasse 4 aufbereitet.
  • Über zweihundert Übungstypen im Basiscamp für das gezielte Üben einzelner Fertigkeiten, vom Zahlenstrahl bis zur schriftlichen Division.
  • Knobelbox für Kopfrechnen und Knobelaufgaben, mit Schwierigkeit je Kind.
  • Keine Installation. MatheZeit läuft im Browser, ergänzend gibt es eine App für Tablets.
  • Keine Schülerkonten. Die Kinder melden sich mit einem Zugangscode aus acht Zeichen an. E-Mail-Adressen von Kindern gibt es nicht.

In drei Schritten starten

  1. Konto anlegen. Sie registrieren sich mit Ihrer dienstlichen E-Mail-Adresse. Der Zugang steht sofort bereit, eine Freigabe der Schule brauchen Sie dafür nicht.
  2. Klasse anlegen. Sie tragen die Kinder mit Vornamen oder Kürzeln ein. MatheZeit erzeugt die Zugangscodes, auf Wunsch als druckfertige Liste zum Ausschneiden.
  3. Codes ausgeben. Die Kinder melden sich im Browser oder in der App an und beginnen.

Was es kostet

Das Konto für Lehrkräfte, das Anlegen von Klassen und das Ausprobieren der Aufgaben sind kostenlos. Für den regulären Einsatz mit den Kindern gibt es zwei Lizenzen:

  • Klassenlizenz: 149 Euro je Klasse und Schuljahr.
  • Schullizenz: 5,90 Euro je Kind und Schuljahr, mindestens 490 Euro. Sie gilt für alle Klassen und alle Kinder der Schule.

Bezahlt wird das je nach Schule aus dem Schuletat, dem Lernmitteletat des Landes, dem Förderverein oder aus dem Chancenbudget des Startchancen-Programms. Die Wege im Einzelnen stehen in der Übersicht für Schulleitungen.

Was im Unterricht passiert

Sie legen heraus, was dran ist. Für jede Klasse bestimmen Sie, welche MatheZeiten, Basiscamp-Übungen oder Knobel-Sets die Kinder als Nächstes sehen. Beim Anmelden landen die Kinder zuerst dort. Ob sie danach frei weiterarbeiten dürfen, entscheiden Sie je Inhalt.

Die Aufgaben passen sich an. Die Schwierigkeit richtet sich nach dem, was ein Kind bereits kann, innerhalb der Übung. Eine Einstufung in Niveaustufen, an der die Schule etwas festmacht, findet nicht statt.

Fehler werden Mustern zugeordnet. Viele Lerneinheiten zielen auf eine bestimmte Fehlvorstellung. Zeigen mehrere Kinder dasselbe Muster, steht es im Dashboard. Wie das funktioniert, beschreibt Wenn viele Kinder denselben Fehler machen.

Der Tutor sagt nicht vor. Bei einem Fehler benennt Mazio den erkannten Denkfehler in kindgerechter Sprache und gibt gestufte Hinweise. Den letzten Schritt geht das Kind selbst. Mazio ist als Künstliche Intelligenz gekennzeichnet, und die Kinder sehen zu Beginn jeder Sitzung, dass sie mit einem Programm sprechen. Näheres in Wie MatheZeit Künstliche Intelligenz einsetzt.

Aus der Auswertung entstehen Übungen. Zu jeder bearbeiteten Einheit sehen Sie die Verteilung in der Klasse. Daraus schlägt MatheZeit differenzierte Übungen vor, die Sie prüfen und mit einem Klick für die Klasse freigeben.

Wer an Ihrer Schule entscheidet

MatheZeit verarbeitet Daten von Schülerinnen und Schülern. Den Auftragsverarbeitungsvertrag darüber schließt Ihre Schule als Verantwortliche mit uns; die Unterlagen dafür stellen wir bereit.

Über den dauerhaften Einsatz entscheidet dann ein Gremium Ihrer Schule. Welches das ist, regelt das Schulrecht Ihres Landes; meist ist es die Fach-, die Lehrer- oder die Schulkonferenz. Ob und in welcher Form die Eltern zu beteiligen sind, klärt Ihre Schule ebenfalls nach Landesrecht. Für beides liefern wir eine Beschlussvorlage und eine Musterinformation.

Was Sie zu Hause und im Vertretungsfall haben

Die Kinder können sich mit demselben Code auch zu Hause anmelden. Für Vertretungsstunden können Sie eine Einheit herauslegen, die ohne Einführung funktioniert. Beides läuft ohne zusätzliche Einrichtung.

Unterlagen und Kontakt

Für die schulische Datenschutzprüfung stellen wir ein Unterlagenpaket bereit: Datenschutzinformation nach Artikel 13, Auftragsverarbeitungsvertrag als Muster, technische und organisatorische Maßnahmen, Rollen- und Berechtigungskonzept, eine Ausfüllhilfe für das Verarbeitungsverzeichnis und eine Musterinformation für die Eltern. Schreiben Sie uns, dann schicken wir es Ihnen zu.

Noch eine Frage offen?

Schreib uns – wir helfen gerne weiter.

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