Ist MatheZeit kostenlos? Was Lehrkräfte, Schulen und Träger zahlen
Was MatheZeit kostet: für Lehrkräfte kostenlos, Klassenlizenz 179 € und Schullizenz 7,00 € je Kind und Schuljahr inklusive Umsatzsteuer, mit Probe.
Kurz gesagt: Für Lehrkräfte ist MatheZeit kostenlos, für den Einsatz mit den Kindern braucht die Schule eine Lizenz. Die Klassenlizenz kostet 179 € je Klasse und Schuljahr, die Schullizenz 7,00 € je Kind und Schuljahr, jeweils inklusive Umsatzsteuer und ohne Mindestbetrag. Vorher kann die Schule MatheZeit kostenlos mit den Kindern erproben, und die Zustimmung zur Datenschutzvereinbarung kostet nichts. Probe, Datenschutzvereinbarung und Lizenz gibt es derzeit für Grundschulen in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg.
Die Frage „Ist das kostenlos?“ hat bei digitalen Lernangeboten für Schulen selten eine einfache Antwort. Oft ist das Konto für Lehrkräfte frei, während der Einsatz mit der ganzen Klasse eine Lizenz braucht. Diese Seite erklärt, wie das bei MatheZeit geregelt ist, wer was bezahlt und woraus Schulen die Lizenz finanzieren können. Stand: November 2026.
Wie Preise bei Lernplattformen für Schulen meist aufgebaut sind
Bei Lernangeboten für den Unterricht gibt es drei verbreitete Modelle. Manche Angebote finanzieren sich über Werbung oder über Zusatzkäufe, die Familien zu Hause abschließen. Andere sind für Schulen frei, weil ein Land eine Lizenz für alle Schulen gekauft hat; solche Landeslizenzen sind oft befristet. Ein drittes Modell ist die Lizenz, die eine Schule oder ihr Schulträger erwirbt, je Klasse oder je Kind und Schuljahr.
Für die Entscheidung an der Schule helfen vier Fragen:
- Was kostet das Konto für die einzelne Lehrkraft?
- Was kostet der Einsatz mit allen Kindern einer Klasse oder der ganzen Schule?
- Gibt es Werbung, Käufe in der App oder kostenpflichtige Zusatzangebote für Kinder?
- Was geschieht nach einer kostenlosen Probe?
Die öffentlich genannten Preise mehrerer Anbieter, je Kind umgerechnet, stehen im Preisvergleich für Mathe-Lernplattformen.
Was MatheZeit kostet, auf einen Blick
| Wer | Was | Kosten |
|---|---|---|
| Lehrkraft | Registrierung, Klassen anlegen, Aufgaben ausprobieren | kostenlos |
| Schule | Probe mit den Kindern vor einer Bestellung | kostenlos, endet von allein |
| Schule | Zustimmung zur Datenschutzvereinbarung | kostenlos |
| Schule | Klassenlizenz für einzelne Klassen | 179 € je Klasse und Schuljahr |
| Schule | Schullizenz für alle Klassen und alle Kinder | 7,00 € je Kind und Schuljahr, ohne Mindestbetrag |
| Schulträger, Land | Bestellung für mehrere Schulen oder landesweit | Angebot auf Anfrage |
| Kinder und Eltern | Nutzung frei von Werbung, In-App-Käufen und Zusatzangeboten | kostenlos |
Quelle: Preise und Finanzierung von MatheZeit. Alle Preise gelten je Schuljahr und sind Endpreise inklusive 19 % Umsatzsteuer.
Wofür die Schule bezahlt
Die Lizenz für den Einsatz mit den Kindern beschafft die Schule oder ihr Schulträger. Für die einzelne Lehrkraft entstehen keine Kosten. Die Klassenlizenz ist für den Einstieg mit einzelnen Klassen gedacht. Die Schullizenz gilt für alle Klassen und alle Kinder der Schule und wird nach Kinderzahl abgerechnet.
Welche Lizenz günstiger ist, hängt davon ab, wie viele Klassen mitmachen. Starten nur ein oder zwei Klassen, ist die Klassenlizenz günstiger. Sollen alle Klassen mitmachen, ist die Schullizenz günstiger, solange im Mittel höchstens 25 Kinder in einer Klasse sind. Rechenbeispiele für Schulen mit vier, acht und sechzehn Klassen stehen auf der Seite Preise und Rechenbeispiele.
In der Lizenz enthalten sind alle Inhalte, die es gibt und die neu hinzukommen, der Lernassistent Mazio, das Dashboard mit Tafel, Vorschlägen und Ergebnissen, Browser und App, Betrieb, Wartung und Updates, die kostenlosen Online-Fortbildungen, die Vertragsakte und der Support-Chat.
So läuft es mit MatheZeit vom kostenlosen Start bis zur Lizenz
Der Weg in eine Schule geht in der Regel in vier Schritten.
- Kennenlernen. Eine Lehrkraft registriert sich kostenlos mit ihrer dienstlichen E-Mail-Adresse, legt im Dashboard unter „Neue Klasse“ eine Klasse an und wählt Klassenstufe und Anzahl der Kinder. Für jedes Kind entsteht automatisch ein eigener Code. Alle Level kann sie selbst öffnen und so ansehen, wie ein Kind sie sieht.
- Probe. Die Lehrkraft startet die Probe im Dashboard. Die Kinder melden sich mit ihrer Zugangskarte an und üben. Die Probe endet von allein, ohne Kosten und ohne Verlängerung; das Konto der Lehrkraft bleibt bestehen.
- Datenschutzvereinbarung. Damit die Ergebnisse gespeichert werden, stimmt die Schule einmal online der Datenschutzvereinbarung zu. Die Schulleitung bekommt dafür eine E-Mail, in der alles vorbereitet ist. Das kostet nichts. Die Kinder können vorher schon üben, ihre Ergebnisse werden ab der Zustimmung gespeichert.
- Lizenz. Für den dauerhaften Einsatz wählt die Schule die Schullizenz oder einzelne Klassenlizenzen. Auf Anfrage erhält sie ein Angebot mit festem Betrag für ihre Kinderzahl und einer Leistungsbeschreibung, das zu einer Direktbeschaffung wie zu einem förmlichen Verfahren passt.
Ein Beispiel. Zwei Lehrkräfte einer Grundschule probieren MatheZeit mit ihren zweiten Klassen aus. Sie legen in der ersten Woche eine MatheZeit zum Hunderterfeld auf die Tafel und sehen an der Zeile, wie viele Kinder fertig sind. Die Schulleitung prüft parallel die Unterlagen auf der Seite Datenschutz für Schulen und stimmt der Datenschutzvereinbarung zu. Im Kollegium berichten die beiden. Die Schule beginnt mit zwei Klassenlizenzen. Sollen später alle Klassen mitmachen, wählt sie die Schullizenz.
Probe, Datenschutzvereinbarung und Lizenz gibt es derzeit für Grundschulen in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg. Was in den vier Ländern jeweils gilt, steht in der Übersicht der Länder, in denen MatheZeit angeboten wird.
Woraus Schulen die Lizenz bezahlen
- Startchancen-Programm. An Startchancen-Schulen kann das Chancenbudget die Lizenz tragen, wenn die Maßnahme im Schulvertrag vorgesehen ist. Die Regeln unterscheiden sich zwischen den Ländern. Wie das jeweils geregelt ist, steht auf der Seite MatheZeit für Startchancen-Schulen.
- Lernmitteletat, soweit das Land digitale Lernmittel darin einschließt.
- Sachaufwand des Schulträgers, etwa über den Medienentwicklungsplan. Für Schulträger, die für mehrere Schulen bestellen, gelten eigene Konditionen, auf Wunsch mit einer Sammelrechnung für alle Standorte. Mehr dazu auf der Seite MatheZeit für Schulträger.
Ob ein Weg für Ihre Schule gilt, klären Sie mit Schulaufsicht oder Schulträger.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie MatheZeit selbst ansehen möchten, legen Sie unter kostenlos registrieren ein Konto an. In der kostenlosen Online-Fortbildung zeigt das Team live, wie Kinder mit MatheZeit üben und was Sie daraus erfahren. Ein Angebot für Ihre Schule erhalten Sie über das Kontaktformular.
Häufige Fragen
Ist MatheZeit für Lehrkräfte kostenlos?
Ja. Registrierung, Anlegen von Klassen und Ausprobieren der Aufgaben kosten die Lehrkraft nichts. Die Lizenz für den regulären Einsatz mit den Kindern beschafft die Schule oder ihr Schulträger. Für die einzelne Lehrkraft entstehen keine Kosten.
Gibt es in MatheZeit Werbung oder Käufe in der App?
Nein. MatheZeit ist frei von Werbung, In-App-Käufen und kostenpflichtigen Zusatzangeboten für Kinder. Bezahlt wird MatheZeit über die Lizenz der Schule.
Was passiert, wenn die Probe endet?
Die Probe endet von allein, ohne Kosten und ohne Verlängerung. Das Konto der Lehrkraft bleibt bestehen. Mit den Kindern geht es weiter, sobald die Schule eine Lizenz hat. Ob die Schule danach eine Klassenlizenz oder die Schullizenz erwirbt, entscheidet sie selbst.
Gibt es einen Mindestbetrag für die Schullizenz?
Nein. Die Schullizenz kostet 7,00 € je Kind und Schuljahr inklusive Umsatzsteuer und wird nach Kinderzahl abgerechnet, ohne Mindestbetrag. Sie gilt für alle Klassen und alle Kinder der Schule.






