iPad-Klasse in der Grundschule: welche Mathe-App passt?

Praxis Veröffentlicht am MatheZeit-Redaktion

Welche Mathe-App zu einer iPad-Klasse in der Grundschule passt: Anmeldung auf geteilten Geräten, Browser oder App und Überblick für die Lehrkraft.

Kurz gesagt: Für eine iPad-Klasse passt eine Mathe-App, bei der sich Kinder ohne eigenes Konto in Sekunden anmelden, die auf geteilten Geräten sauber zwischen Kindern wechselt und die der Lehrkraft zeigt, woran die Klasse arbeitet. Prüfen Sie außerdem, ob die App auch im Browser läuft, damit nicht jedes iPad sie installiert haben muss. MatheZeit läuft im Browser ohne Installation und als App für iPad, die Kinder melden sich mit ihrer Zugangskarte an.

Viele Grundschulen arbeiten mit einem iPad-Koffer, der zwischen Klassen wandert, andere haben feste Geräte je Klasse. Dieser Artikel richtet sich an Lehrkräfte und Schulleitungen, die für diese Geräte eine Mathe-App auswählen. Er nennt die Kriterien, die im Alltag mit iPads zählen, und zeigt danach, wie MatheZeit damit umgeht.

Worauf es bei Mathe-Apps für iPad-Klassen ankommt

In einer iPad-Klasse entscheidet sich in den ersten fünf Minuten einer Stunde, ob eine App trägt. Wenn die Anmeldung stockt, ist die Übungszeit verloren. Deshalb stehen organisatorische Fragen gleichrangig neben den fachlichen.

KriteriumWoran Sie es erkennenWarum es zählt
Anmeldung ohne Konto mit E-MailKinder melden sich mit Code, Karte oder QR-Code anKinder in Klasse 1 und 2 tippen keine Passwörter, Schülerkonten mit Kontaktdaten sind datenschutzrechtlich aufwendig
Wechsel auf geteilten GerätenSitzungen enden von selbst, das nächste Kind sieht nicht die Daten des vorigenEin Koffer wird oft von mehreren Klassen am Tag genutzt
Browser oder AppDie App läuft auch im Browser, die Installation ist eine ErgänzungNicht jedes Gerät hat dieselben Apps, Updates kommen nicht überall gleichzeitig an
Steuerung durch die LehrkraftDie Lehrkraft legt fest, was die Klasse bearbeitetSonst verteilt sich die Klasse auf beliebige Spiele
Überblick in der StundeDie Lehrkraft sieht, woran gearbeitet wird und wie weit die Klasse istBei 24 Kindern und einer Lehrkraft braucht es einen schnellen Blick
Fachliche RückmeldungFehler werden aufgegriffen, nicht nur als falsch markiertÜben ohne Rückmeldung festigt auch falsche Wege
Keine Werbung, keine In-App-KäufeIn der Beschreibung im App Store und in den Nutzungsbedingungen nachlesenSchulgeräte dürfen Kinder nicht zu Käufen führen

Für die Verteilung auf Schul-iPads ist meist die Schul-IT oder der Schulträger zuständig. Apple beschreibt im Implementierungshandbuch für Bildungseinrichtungen, dass Apps über Apple School Manager beschafft und über die Mobilgeräteverwaltung (MDM) Geräten zugewiesen werden, ohne Apple-ID auf dem Gerät. Wenn mehrere Kinder dasselbe iPad mit eigener Umgebung nutzen sollen, gibt es die Option Geteiltes iPad, die eine MDM-Lösung und verwaltete Apple-Accounts voraussetzt. Ohne Geteiltes iPad muss die App selbst regeln, dass auf einem Gerät nacheinander verschiedene Kinder arbeiten. Wie Schulen eine App über Apple School Manager und MDM auf die iPads bringen, beschreibt der Artikel zur Verteilung von Apps auf verwalteten iPads.

Quelle: Apple Support, Implementierungshandbuch für Bildungseinrichtungen, Stand November 2026.

Eine Stunde mit dem iPad-Koffer planen

Bewährt hat sich ein fester Ablauf, den die Kinder nach wenigen Stunden kennen:

  1. Die Geräte liegen geladen bereit, die App oder die Seite im Browser ist geöffnet.
  2. Die Kinder holen ihre Zugangskarte aus einer Box und melden sich an.
  3. Ein gemeinsamer Einstieg von wenigen Minuten klärt, worum es heute geht.
  4. Die Kinder üben selbstständig, die Lehrkraft geht herum oder arbeitet mit einer kleinen Gruppe.
  5. Am Ende melden sich die Kinder ab, Karten und Geräte gehen zurück.

Wenn nicht genug Geräte da sind, arbeiten zwei Kinder an einem iPad. Das kann sogar helfen, weil sie über ihren Rechenweg sprechen müssen.

So passt MatheZeit zur iPad-Klasse

MatheZeit ist eine Lernplattform für den Mathematikunterricht der Grundschule. Sie läuft im Browser auf gängigen Tablets und Laptops mit aktuellem Browser, es gibt nichts zu installieren. Ergänzend gibt es die MatheZeit-App für iPad und iPhone im App Store und für Android bei Google Play. Gebraucht wird ein Tablet oder Laptop je Kind oder je Paar.

Anmeldung ohne Konto: Es gibt keine Schülerkonten. Jedes Kind meldet sich mit einem eigenen achtstelligen Zugangscode oder seiner Zugangskarte an. Unter „Klassen“ legen Sie mit „Neue Klasse“ die Klasse an, geben Name, Klassenstufe und Anzahl der Kinder ein, und für jedes Kind entsteht automatisch ein Code. „Karten drucken“ erzeugt ein A4-Blatt mit Zugangskarten zum Ausschneiden, mit Code, QR-Code und einem Tier. Der QR-Code verrät den Code nicht. Die Kinder öffnen mathezeit.de oder die App und scannen ihre Karte.

Wechsel auf geteilten iPads: Weil Tablets in Klassensätzen zwischen Kindern wechseln, endet die Sitzung eines Kindes nach einer Zeit ohne Aktivität und spätestens zum Tagesende. Auf einem geteilten Gerät zeigt die Anmeldeseite, wer dort noch angemeldet ist. So kann der Koffer am selben Tag in die Parallelklasse gehen.

Was die Kinder sehen, legen Sie fest: Jede Klasse hat ihre eigene Tafel. Unter „Unterricht“ wählen Sie die Klasse und legen mit dem Plus eine MatheZeit, ein Knobel-Set oder eine Übung aus dem Basiscamp auf die Tafel. Die Kinder sehen den Inhalt sofort auf ihren Geräten. Neue Inhalte liegen als Pflicht auf der Tafel, die anderen Bereiche gehen erst auf, wenn der Pflicht-Inhalt bearbeitet ist. Mit einer Notiz geben Sie einen Satz mit, etwa „Danach dürft ihr in die Knobelbox“.

Überblick in der Stunde: An jeder Zeile der Tafel steht, wie viele Kinder den Inhalt fertig haben, zum Beispiel „12/24“. Unter „Live“ starten Sie die Stunde und sehen, woran die Kinder gerade arbeiten. Schauen Sie einem Kind zu, sieht es einen orangen Rahmen mit dem Hinweis „Deine Lehrkraft schaut gerade zu“.

Für die Schul-IT: Ein Merkblatt beschreibt, wie die App über Apple School Manager und das Geräte-Management auf Schul-iPads kommt, ohne Apple-ID auf den Geräten. Sie finden es bei den Unterlagen für Schulen. Für alle anderen Geräte reicht der Browser.

Beispiel: Eine Klasse 3 teilt sich einen Koffer mit 14 iPads. Die Lehrkraft legt „Zahlenmauern: Multiplikation“ auf die Tafel und stellt ein, ab wann und bis wann sie sichtbar ist, hier vom nächsten Morgen bis Freitag. In der Stunde arbeiten die Kinder zu zweit, jedes Paar meldet sich abwechselnd an. Die Schwierigkeit passt sich dem bisherigen Bearbeitungsverlauf jedes Kindes an.

Nächster Schritt: Legen Sie unter kostenlos registrieren ein Konto an, legen Sie eine Klasse an und drucken Sie die Zugangskarten. Einen Überblick über Tafel, Mazio und Ergebnisse gibt die Seite MatheZeit für Lehrkräfte.

Häufige Fragen

Brauchen die Kinder auf dem iPad eine Apple-ID für MatheZeit?

Nein. Im Browser ist nichts zu installieren. Für die App beschreibt ein Merkblatt für die Schul-IT die Verteilung über Apple School Manager und das Geräte-Management, ohne Apple-ID auf den Geräten. Die Kinder selbst melden sich mit Zugangskarte oder Code an.

Können mehrere Klassen denselben iPad-Koffer nutzen?

Ja. Jedes Kind meldet sich mit seinem eigenen Code an. Die Sitzung endet nach einer Zeit ohne Aktivität und spätestens zum Tagesende, und die Anmeldeseite zeigt, wer auf dem Gerät noch angemeldet ist.

Was kostet MatheZeit für eine iPad-Klasse?

Für Lehrkräfte ist MatheZeit kostenlos. Für den Einsatz mit den Kindern erwirbt die Schule eine Klassenlizenz für 179 € je Klasse und Schuljahr oder eine Schullizenz für 7,00 € je Kind und Schuljahr, jeweils inklusive Umsatzsteuer. Die App ist frei von Werbung und In-App-Käufen. Probe, Datenschutzvereinbarung und Lizenz gibt es derzeit für Grundschulen in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg.

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